Erfahrbarer Atem

Der Erfahr­ba­re Atem bie­tet die Mög­lich­keit, sich mit den eige­nen inne­ren Res­sour­cen zu ver­bin­den. Die Arbeit und Erfah­rung mit dem zuge­las­se­nen Atem brin­gen Gleich­ge­wicht, Hei­lung und eine Emp­fin­dung von Wohl­be­fin­den in alle Ebe­nen des Lebens.

Der Erfahr­ba­re Atem ist eine der füh­ren­den Atem­ar­bei­ten der heu­ti­gen Zeit, die auf dem zuge­las­se­nen, nicht vom Wil­len beein­fluss­ten Atem basiert. Durch das Emp­fin­den der Atem­be­we­gung in unse­rem Leib erfor­schen, fin­den und erfah­ren wir die Gesetz­mä­ßig­kei­ten des zuge­las­se­nen Atems. Dies geschieht durch unse­re Anwe­sen­heit und Teil­nah­me in der Emp­fin­dung und Erfah­rung die­ses Atems.

Durch den Erfahr­ba­ren Atem wird eine Essenz von Gesund­heit, Ein­heit und Klar­heit in uns zugäng­lich, eine sub­stan­zi­el­le Essenz, die, solan­ge wir atmen, immer intakt, gesund und im Gleich­ge­wicht bleibt. Die Tei­le in uns, die die Ver­bin­dung zu die­ser Essenz ver­lo­ren haben, sei dies durch Ver­let­zun­gen, Trau­ma­ta, unbe­wuss­te Ver­hal­tens­mus­ter oder ein­fach feh­len­de Bewusst­heit, kön­nen durch den Erfahr­ba­ren Atem mit die­ser Essenz wie­der­ver­bun­den wer­den und auf die­se Wei­se hei­len.

Der Erfahr­ba­re Atem greift nicht ein in den natür­li­chen Hei­lungs­pro­zess, son­dern erkennt und akzep­tiert Essenz als Sub­stanz, Ursprung und Quel­le von Hei­lung und för­dert deren Ent­wick­lung ins Gan­ze des Men­schen.
Das Bewusst­wer­den der Emp­fin­dung der Atem­be­we­gung im Leib ist die Grund­la­ge der Ent­wick­lung im Erfahr­ba­ren Atem.

Aus den inter­ak­ti­ven Erfah­run­gen der fol­gen­den Zustän­de:

  • das Tra­gen-las­sen
  • das Zulas­sen des Atems
  • die Kör­per­emp­fin­dung der Atem­be­we­gung

ent­wi­ckeln sich u. a.:

  • der Zugang zu den eige­nen vita­len Kräf­ten
  • Bewe­gungs­lust / Stär­ken der eige­nen Beweg­lich­keit
  • Lösen von Stress und Kon­flikt­si­tua­tio­nen
  • kla­re Ant­wor­ten (anstatt Reak­ti­on bei Her­aus­for­de­rung)
  • Klar­heit, Echt­heit und Kon­gru­enz in der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit sich und ande­ren
  • Wohl­ge­fühl durch ver­stärk­tes Leib­be­wusst­sein im Gan­zen
  • Selbst­ver­ant­wor­tung und Selbst­be­wusst­sein
  • Mög­lich­kei­ten, zum Erken­nen und Fort­füh­ren von Pro­zes­sen, die Gleich­ge­wicht brin­gen.
Foto: Susan­ne Wol­ken­hau­er, tulip pho­to
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